16. Schlangenbader Gespräch
Krise: Der globale Wandel und seine bilateralen Folgen

tVom 25. bis 27. April 2013 fand das 16. Schlangenbader Gespräch statt, ein deutsch-russischer Gesprächskreis zu außen- und sicherheitspolitischen Fragen, der jedes Frühjahr etwa 60 Fachleute aus beiden Ländern zusammenführt.

In diesem Jahr stand er unter dem Leitthema „Krise: Der globale Wandel und seine bilateralen Folgen“.

Wie der Bericht über die diesjährige Tagung in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (29. April 2013) hervorhebt, stellen die Schlangenbader Gespräche einen „zuverlässigen Gradmesser“ der deutsch-russischen Beziehungen dar. Es war daher keine Frage, dass sie sich in diesem Jahr an prominenter Stelle diesen deutlich, um nicht zu sagen: dramatisch abgekühlten Beziehungen gewidmet haben.

Freitag, 26. April 2013
10.00 Eröffnung durch die Veranstalter
10.15 Wandel durch Handel? Die deutsche Russlandpolitik in der Kontroverse
Franz Thönnes, MdB, SPD
Kommentare:Ewald Böhlke, Direktor des Berthold-Beitz-Zentrums, DGAPManfred Sapper, Chefredakteur, Zeitschrift OsteuropaAleksej Kusnetsow, Leiter des Zentrums für Europäische Studien, IMEMO, RAW
15.00 Geopolitik – was ist das?
Egbert Jahn, Professor em. für Politik und Zeitgeschichte, Universität MannheimSergej Karaganow, Dekan, Fakultät für Weltökonomie und internationale Beziehungen, Hochschule für ÖkonomieAndrej Subow, Professor für Philosophie, MGIMO
17.00 Die Revolution der Energiemärkte und die Zukunft des deutsch-russischen Geschäftsmodells
Elena Telegina, Direktorin des Instituts für Geopolitik und Russische Energiesicherheit, Gubkin UniversitätJürgen Möpert, Leiter der Repräsentanz, Wintershall Holding, BerlinAndreas Goldthau, Associate Professor, Department of Public Policy, Central European University Budapest
Samstag, 27. April 2013
9:30 Go East? Der Ferne Osten rückt näher
Wiktor Larin, Direktor, Institut für Geschichte, Archäologie und Ethnographie der Völker des Fernen Ostens, RAW, WladiwostokXing Guangcheng, Direktor des Forschungszentrums für die Geschichte und Geographie der chinesischen Grenzgebiete, Chinesische Akademie für Sozialwissenschaften, PekingHanns W. Maull, Lehrstuhl für Internationale Beziehungen und Außenpolitik, Universität Trier